Dienstag, 23. Februar 2016

Fritz & Friends – Sozialstation Kunst

Just erstand ich mir ein Buch. Und in der Folge schrieb der Autor Prof. Heinrich Dreidoppel:

Lieber Peter Panne,
ich wollt noch mitteilen, dass ich noch 14 Exemplare von Sozialstation Kunst habe. Vielleicht kannst Du ja mal Werbung dafür bei den Rendsburgern machen.

Sir, ja, Sir! Wird gemacht! Klaro!



Sozialstation Kunst – Fritz and Friends 
ist ein großer, praller Band über die DonnerstagszeichnerInnen in Berlin rund um Fritz. Mit tollen Skizzen und Fotos dieser jahrelang schon betriebenen Zeichnerei. Ein wenig nerdig vielleicht für jene, die gar nichts davon wissen, aber ein fein Ding für alle, die so wie ich mal kurz reinschnuppern durften. Oder die den ein oder die andere persönlich kennen:

Es sind Portraits (immer mehrere Seiten) über (natürlich) Fritz, Christoph, Philipp, ... drin, mit jeweils prima Bildbeispielen und ordentlichen Biografien. Wer also mal Philipps Vater beim Malen betrachten will, oder feinste Stricheleien von Christoph und gar ein von Professor i.R. Dreidoppel hingehauchtes Portrait vom Anwalt D aus B – der kaufe dem Herrn Dreidoppel einen Band ab.

Vielleicht ist aber auch das Bernsteinsche Regelwekr interessant, in dem es u.a. heißt:

– Alles Zeichnen ist nützlich, alles zeichnen auch.
- Die unehelichen Zeichnungen sollen in der Gesellschaft anerkannt werden.
- Alle deutschen Kauffahrteizeichnungen bilden eine einheitliche Grafikflotte.
- Jedermann hat den Stift.
- Die Zeichnung ist unverbindlich.
- Gutes Benehmen ist Pflicht, schlechte Zeichnungen sind möglich.
- Alle haben das Recht, ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich zu zeichnen.
- Zeichnungen, die geeignet sind oder in der Absicht unternommen werden, sind zu unterlassen......

Ansonsten tauchen ZeichnerInnen auf, von denen man auch in Rendsburg immer wieder mal gehört hat. Und solche, die einem komplett unbekannt sind – bis zum Durchblättern dieses Buches.

Erschienen ist das große dicke feine pralle Buch in der bewährten und nicht mehr wegzudenkenden edition hupe unseres früheren Mitrendsburgers Hubert Schelle. Der ganze Band ist sehr liebevoll gemacht, hat einen korrekten Titel sowie eine feine Titelzeichnung und ist also – ein Muß für jedes Regal! 

Außerdem gibt es auch einen kleinen Hinweis auf Fritzens Wirken für die Rendsburger Sache.


Bestellen kann man das 240seitige Werk direkt über den Autor per mail h3d@gmx.de – der Spaß kostet 15,00 EUR. So sputet Euch denn – Stücker 14 sind noch da.

Mit werblichen Grüßen
Panne

Kommentare:

edition hupe hat gesagt…

Dass ich das noch erleben durfte!

Rendsburger hat gesagt…

Tja, je älter man wird, um so größer werden mit der Zeit die Chancen ...
Lieb Grüße vom pe hinter dem hu