Mittwoch, 25. Juli 2012

Oh my goddness!!!

Kaum zu glauben: Da trauen sich erneut Menschen an die PARDON heran. Und dann gleich mit so abgründigen Vor- und Einstellungen. Zitat:
Den Krawall-Konkurrenten, der zuletzt mit dem Papst-Titelbild Furore machte, fürchtet er nicht. ",Titanic' steht für die 70er Jahre", so Weimer. "Die nächste Generation von Komikern und Zeichner spricht ein ganz andere Sprache."

But read it by yourself:

Zweite Wiederbelebung des Satire-Klassikers: Wolfram Weimer bringt "Pardon" zurück an den Kiosk

panne

Kommentare:

Rendsburger hat gesagt…

Ach herrje! Da darf man gespannt sein...
Lotte

Rendsburger hat gesagt…

Also ich bin überhaupt nicht gespannt. Satire von rechts erreicht doch bestenfalls HörZU-Niveau. Albernes Name-dropping und dann auch noch das verschnarchte Gulbransson-Milieu. Wahrscheinlich will er genau da hin, zurück zur Satire der 30er Jahre. Gulbranssons Dankesbrief an Goebbels - der Brüller! Da lacht der Focus-Leser.
Bitte macht da nicht mit.
Wünscht sich Tibor

Rendsburger hat gesagt…

Auch nicht schlecht: Der islamowahne Bernd Zeller.
http://www.sueddeutsche.de/medien/weimers-satire-comeback-pardon-ich-will-nur-scherzen-1.1422443
Islamkritik=Fascho ist der Trend.
Aber vielleicht ist das ja nur ein Witz...
Gruß
ari

Gremling hat gesagt…

Winkler basht Zeller: wow.
Zeller schreibt schon seit Monaten nicht mehr für die Achse.
Nichtlinke Satire ist nicht nur blöd, siehe Nuhr oder Rebers.

Gruß,
CG

Rendsburger hat gesagt…

Wie meinst du das? "Nichtlinke Satire ist nicht nur blöd", sondern auch widerlich/gemein/gefährlich? Oder willst du sagen, dass der Nuhr im Ggs. zu anderen nichtlinken Satirikern witzig/treffend ist?
Ich hab den erst ein paar Mal gesehen, aber mir sind jedesmal die Füße eingeschlafen.
Dass sich der Weimer des Labels Pardon bemächtigt hat, ist doch eine feindliche Übernahme und ein Versuch der konservativen Umdeutung, Überschreibung oder wenigstens Entpolitisierung. Satire wird dabei nicht herauskommen.

Gremling hat gesagt…

Ach, keiner will rechts sein, aber links dann auch nicht.
Satire ist Komik, die über sich hinausweist. Auch rechte Satiriker kriegen das hin.
Mir schlafen bei fast allen Fernsehkomödianten die Füsse ein, auch bei linken.
Soll sich der Weimer doch blamieren.

Rendsburger hat gesagt…

Du hast schon Recht, Satire muss nicht links sein. Aber Satire, die sich auf die Seite der Schwachen schlägt, ist de facto links. Schlägt sie sich auf die Seite der Herrschenden ist sie keine Satire, sondern Herrschaftsinstrument. Ja, soll er sich blamieren. Aber er beschmutzt einen guten Namen.
T.

Gremling hat gesagt…

Richtig.

Rendsburger hat gesagt…

Zu Islamkritik = Fascho:
Ich frage mich schon seit Jahren, welcher Emir aus einem der vereinigten arabischen Emirate die komplette Riege der SZ-Autoren finanziell womöglich großzügig unterstützt.

Beim Islamverstehen, -herzen und -schönreden gibt es unter ihnen nicht einen einzigen Abweichler, alle sind stramm auf Linie.

Es ist gespenstisch.

Gruß

Ulli